Unser Mitarbeiter Franz Schrott ist schon seit zwei Jahrzehnten in Rumänien beruflich tätig, dieser kennt Land und Kultur und spricht fließend Rumänisch. Die beiden folgenden Projekte BIANCA und NIKOL hat Franz evaluiert, er hat die Familien zu Hause besucht und sich von den Verhältnissen vor Ort persönlich überzeugen können. Jede Spende für Rumänien wird von Franz administriert und er stellt sicher, dass der Geldbetrag direkt an die Familien als finanzielle Unterstützung für deren Therapieausgaben fließt.
BIANCA
Bianca ist zehn Jahre alt und leidet unter Autismus. Sie lebt, eingebettet in einem liebevollen Familienumfeld, in einem Vorort von Bukarest. Beide Elternteile gehen einer geregelten Arbeit nach und kümmern sich liebevoll um ihre Tochter. Die Familie hat schon einige Leidenszeit hinter sich, da die Krankheit trotz frühen Verdachts der Eltern, erst Jahre später von den Ärzten erkannt und diagnostiziert wurde. Bianca besucht mit einer Begleitlehrerin eine öffentliche Schule. Dies soll der sozialen Integration dienen, um in Zukunft im öffentlichen Leben bestehen zu können.
Franz konnte sich bei einem Besuch der Familie vor Ort von der Familie ein Bild machen und war von Biancas Höflichkeit und Lebensfreude angetan. Dennoch ist der Autismus vorhanden und in vielen Situationen für die Entwicklung des Kindes hinderlich, weshalb unterschiedlichste Behandlungen, wie Psycho- und Physiotherpie sowie zusätzliche Medikamente zur Anwendung kommen können und teilweise auch kommen, je nach Finanzierungsmöglichkeit der Familie.
Die wichtigste und wirksamste Maßnahme ist jedoch der Einsatz der Begleitlehrerin, welche Bianca vormittags in der Schule betreut. Die Familie hat neben Bianca noch ein weiteres gesundes Kind zu versorgen, weshalb auch deren finanzielle Mittel für die therapeutischen Zusatzmaßnahmen begrenzt sind.
NIKOL
Nikol ist ebenfalls zehn Jahre alt und leidet unter einer geistigen Behinderung, die für die Eltern eine psychische und finanzielle Belastung darstellt. Auch Nikols Eltern gehen einer geregelten Arbeit nach und haben ein weiteres gesundes Kind zu versorgen. Die Familie lebt in einem Bukarester Plattenbau undhaben für die Wohnung einen Kredit aufgenommen, damit sie in der Nähe der Sonderschule, welche Nikol besucht, wohnen können. Auch bei Nikol haben die Ärzte erst spät ihre Defizite erkannt, um dann mit therapeutischen Maßnahmen beginnen zu können.
Wie bei Bianca, hat sich Franz bei seinem Besuch der Familie von der Fürsorglichkeit für Nikol überzeugen können. Vor allem beeindruckt hat ihn die Aussage der Mutter: „Ich liebe mein Kind so wie es ist und ich tue alles, damit sie ein glückliches Leben haben kann!“ Trotz ihres bescheidenen Einkommens versuchen sie therapeutische Maßnahmen, wie die elektronische Stimulierung verschiedener Gehirnregionen für Sprache und Motorik sowie logopädische Übungen bei Nikol zu finanzieren.
Die Therapien und Finanzierung von einem Begleitlehrer werden in Rumänien nicht durch öffentliche Versicherungsträger bezahlt.
Bitte unterstützen auch Sie mit Ihrer Spende diese Familien, vielen Dank!


